2015 LODE_PORT

 

Herbst Workshop in Dortmund

2015 LODE_PORT Flyer © TU Dortmund 2015 LODE_PORT Flyer

Dortmund Nordwärts: Wie lässt sich wirtschaftliches Wachstum aus räumlichen Projekten nutzen?

Der 51. ISOCARP-Planungskongress

"Dortmund, eine wachsende Stadt im 19. und größten Teil des 20. Jahrhunderts, geriet in den 1980er Jahren in eine Krise und infolgedessen begannen Bevölkerung und Wirtschaft zu schrumpfen, wie viele umliegende europäische Städte damals. Aus dieser Krise heraus wurde ein Plan entwickelt; seit 15 Jahren gibt es in Dortmund eine nachhaltige Stadterneuerung, die die Schwerindustrie in ein kreatives und umfassendes Wirtschaftsmodell verwandelt hat, das auf der Stadterneuerung basiert und durch die Implementierung von Technologie-Clustern unterstützt wird. Die Dortmunder Werkstatt ist ein Ort, an dem man von den erzielten Erfolgen und den zukünftigen Herausforderungen lernen kann".

Der anhaltende Strukturwandel und die anhaltenden Transformationsprozesse machen die Aufarbeitung der historischen und aktuellen Raumentwicklung des Ruhrgebiets zu einem immer wichtigeren strategischen Schwerpunkt. Der Ballungsraum Ruhrgebiet nimmt im Vergleich zu den meisten deutschen Metropolen eine besondere Stellung ein: Es ist eine polyzentrische Region ohne dominierenden Kern, die von einer Vielzahl lokaler und regionaler Sektoren geprägt ist. Gleichzeitig ist er durch komplexe Gegensätze und Widersprüche in allen wesentlichen Bereichen wie der räumlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung gekennzeichnet. Die Erneuerung stand seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung. Vieles wurde erreicht, aber noch nicht in dem Maße, wie es bisher erwartet wurde.

Die Dortmunder Werkstatt will den Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fördern und diesen Diskussionsraum nutzen, um Ideen und Vorschläge für die Stadt und das Ruhrgebiet zu schaffen. In diesem kreativen Prozess werden die in Dortmund teilnehmenden Fachleute ihre Erfahrungen aus den 13 Vorträgen aus sieben Ländern austauschen, die ein reichhaltiges internationales Umfeld für den Dialog auf der Suche nach innovativen Beiträgen bieten und einen Einblick in die städtebaulichen Herausforderungen geben, denen wir in unseren Gemeinden und Regionen gegenüberstehen.

Dazu teilen wir den Workshop in drei Phasen auf: Inkubation, Konzeption und Verbindung. Diese drei Phasen sollen uns einen Rahmen ermöglichen, um Grafiken und Videos zu produzieren, die auf einer CD aufgenommen werden sollen, die dann unter den Teilnehmerinnen und Terilnehmern verteilt und als Ergebnis unserer gemeinsamen Überlegungen in Dortmund gezeigt werden soll.

Inkubation

Für den Inkubationsprozess sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert, ein fünf- bis achtminütiges Telefonvideo, MP4 oder Quick time bevorzugtes Format, jedes andere Format ist ebenfalls willkommen. Wir beabsichtigen, ein einfaches Videodokument zu erstellen, das jeder mit einer Heimkamera, Videokamera oder einem Telefon ausarbeiten kann, und eine jpg-Datei im Format A2, die das Kernkonzept des Vorschlags, den jeder Teilnehmer für die an ISCOCARP gelieferten Papiere erstellt hat, liefern würde. Diese Videos werden zusammen mit einem zusätzlichen Video der Herausforderungen, die im Raum Dortmund gefunden wurden, den Startprozess bilden. Darüber hinaus werden wir dazu anregen, Dortmund zu erkunden und die positiven Ergebnisse der Planungserfahrung in Dortmund zu erleben und einen persönlichen Kontakt zu den noch vor uns liegenden Herausforderungen herzustellen.

Am Ende der Etappe wird eine klare Definition des Problems in einer Tafel skizziert.

Konzeption

In dieser Phase werden Dialoge und Diskussionen erwartet, die das Wort ergreifen, um Lösungen zu finden. Die teilnehmenden Teams werden zwei A1-Tafeln bilden, die Vorschläge zur Problemstellung, Programme zur Umsetzung, Maßnahmen oder Überlegungen für eine praktische Zukunft Dortmunds und des Ruhrgebiets aufzeigen. Abschließend wird jeder Teilnehmer dazu befragt, wie diese Vorschläge für die eigenen Fallstudien, wie sie in den Vorträgen vorgestellt wurden, von Nutzen sein könnten.

Am Ende der Etappe werden die Teams ihre Ideen vorstellen und eine Diskussion zur Synthese dieser Ideen führen.

Verbindung

Eine abschließende Schlussfolgerung wird von allen Teilnehmern ausgearbeitet, die in der folgenden Phase nach Rotterdam geliefert wird.

Termine

19. Oktober bis 20. Oktober 2015: Workshop in Dortmund