Orte der Zukunft

  Collage mit dem Logo des Lehrstuhls © NWB

15. Juni 2020, Bergheim

„Orte der Zukunft“ in der Modellregion Rheinisches Revier stehen für die räumliche Verortung von besonders anspruchsvollen Ideen. Sie zeichnen sich durch ein entsprechend herausragendes Zukunftspotenzial aus.

Zum Verständnis und zur Auswahl der „Orte der Zukunft“ haben sich die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR), der Revierknoten Raum, der Revierknoten Internationale Bau- und Technologieausstellung sowie das MWIDE auf ein mehrstufiges Vorgehen verständigt, das aus Denk- und Planungswerkstätten besteht.

Ziel dabei ist es, wegweisende experimentelle Projekte im Raum, die besonders repräsentativ für den Wandel im Rheinischen revier sind und ein reales Erfolgspotential darstellen, zur weiteren Qualifizierung und Vermarktung als herausragende Ideen mit einem Regionalsiegel zu versehen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf Projekte für vom Strukturwandel betroffene Teil- oder Potenzialbereiche gelegt, die bislang planerisch und ideell „weiße Flecken“ auf Maßnahmenkarten geblieben sind oder besonders problembehaftete Entwicklungsräume darstellten.

Die Denkwerkstatt dient der Entwicklung einer gemeinsamen Zielvorstellung, welche Rolle für die Zukunft im Rheinischen Revier „Orte der Zukunft“ spielten sollen:

  • Was bedeutet die Option „Zukunft“ prinzipiell?
  • Wie kann „Zukunft“ sich räumlich niederschlagen?
  • Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein?

Im Rahmen des Workshops erarbeiten Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen mit regionalen Akteuren Zukunftsthesen zu den Schwerpunktthemen Raum, Energie, Ressourcen sowie Digitalisierung und Infrastruktur.